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Das größere Bild sehen

Die Puzzlestücke zusammenbringen

 

Mit Ende zwanzig entwickelt sich in mir langsam das größere Bild. Ein Bewusstsein davon wer man ist, wen und was man liebt und wofür man steht. 

Was habe ich gelernt? 

Was kann ich? und was nicht? 

Es ist Zeit erwachsen zu werden. Dem Sprunghaften Einhalt zu gebieten. Ruhig entscheiden; bestimmt, konsequent.

Einer Sache Leidenschaft widmen. Sich aufopfern.

 

Es macht wenig Sinn zurückzuschauen. Sich zu fragen: Warum nicht früher? Es macht ebenso wenig Sinn sich vorzustellen wer man wäre, hätte man in der Jugend andere Wege eingeschlagen. 

 

Jede Erfahrung, jedes gelöste Problem wird sich irgendwann auszahlen. Berührungspunkte, kleine Funken entwickeln sich zu Lebensinhalten, Feuer. Es erwartet niemand dass dieses Feuer einfach zu entflammen ist. 

 

Ich kann Dinge jetzt ruhiger angehen. Weiß, dass überhasten keinen Sinn macht. Weiß, dass ich Entscheidungen treffen kann, die nicht konform gehen mit der gesellschaftlichen Norm. Wenn ich den Job wechseln möchte, dann tue ich das. Wenn er mir dann doch nicht gefällt, finde ich einen Weg. 

Ich habe keine Angst mehr davor etwas zu versuchen.

In richtigen Momenten rücksichtsvoll.

und dann ruhig auch rücksichtslos.

 

Ich bin sicher. Wir alle sind sicher. 

Und mit diesem Gedanken sollten wir unser Leben leben. 

Aus tiefer Entspanntheit. 

Aus Dankbarkeit. 

Und mit vollster Zuversicht. 

 

Felix

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